
Sophie Wang begann ihren musikalischen Werdegang im Alter von fünf Jahren. Sie studierte bei Rainer Kussmaul in Freiburg und setzte ihr Studium bei Igor Ozim, Boris Kuschnir und Pierre Amoyal fort. Seit 2018 lebt sie in Berlin und studiert an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Weitere Impulse erhielt sie von Wolfgang Marschner, Eberhard Feltz und Lars Vogt. Von 2024-2025 spielte sie in der Staatskapelle Berlin.
Seit ihrem gefeierten Debüt 2010 im Festspielhaus Baden-Baden mit Mendelssohns Violinkonzert führten Sophie Wang zahlreiche Konzertengagements als Solistin in bedeutende Konzertsäle in Europa und Asien wie das Konzerthaus Berlin, Konzerthaus Dortmund, Festspielhaus Bregenz, die Tonhalle Zürich, Shenzhen Concert Hall und National Concert Hall Taipei. Als Solistin konzertiert sie mit der National Symphony Orchestra Taiwan (NSO), Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, Duisburger Philharmoniker, Staatskapelle Weimar, Philharmonie Baden-Baden, Philharmonie Jena, Neuen Philharmonie Frankfurt, Evergreen Symphony Orchestra Taiwan, Südwestdeutschen Kammerphilharmonie Pforzheim, Mitteldeutschen Kammerphilharmonie, Folkwang Kammerorchester Essen, Französischen Kammerphilharmonie, Salzburg Chamber Soloists, Chaarts Chamber Artists und Zürcher Kammerorchester, um nur einige zu nennen.
Sophie Wang war bei führenden Festivals zu Gast, unter anderem beim Schleswig-Holstein Musik Festival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Menuhin Festival Gstaad, Kronberg Academy Festival, Sion Festival, Festival Ammerseerenade, Festival Krzyzowa-Music und Festival d‘insieme Sessa Aurunca. 2016 war sie Stipendiatin des Kammermusikfestivals ''Spannungen'' Heimbach, das unter der künstlerischen Leitung von Lars Vogt steht.
Sie erhielt den Förderpreis der Dumke-Stiftung der Mozart Gesellschaft Dortmund (2019), den 1. Preis beim Louis Spohr Wettbewerb in Weimar (2013), den 1. Preis beim Internationalen Andrea Postacchini Violinwettbewerb (2014), den 1. Preis beim Internationalen Paul Hindemith Wettbewerb in Berlin (2012), sowie den 1. Preis beim Internationalen Wolfgang Marschner Wettbewerb in Freiburg (2010). Außerdem wurde sie Preisträgerin beim Tschaikowski-Wettbewerb für Junge Geiger in Novosibirsk (2015) sowie beim Internationalen Violinwettbewerb Valsesia Musica (2016). Sie erhielt das Stipendium der Kronberg Academy (2013), den Carl-Flesch Preis (2011) und den Ruth Flesch-Gedächtnispreis (2009) der Carl-Flesch Akademie Baden-Baden. 2022 wurde ihr Debut CD mit dem Pianisten Florian Glemser beim Label CAvi veröffentlicht. Eine weitere Aufnahme mit sämtlichen Brahms Violinsonaten ist in Planung.
Derzeit spielt sie auf einer Camillo Camilli 1730 im Besitz der CHIMEI Culture Foundation Taiwan.